Aufg’spielt wird beim Wirt nicht, weil eine Musikagentur ein Fest geplant hat oder weil Musik auf dem Kulturprogramm steht. Nein, aufg’spielt wird, weil der Hans zum selben Zeitpunkt wie der Erich sein Stammlokal heimsucht, weil der Wirt die Harmonika zum Einrichtungsgegenstand gemacht hat und selbst „so viel gern“ die Überstimm’ singt. Das sind dann Sperrstunden ohne Veranstaltungskomitee, ohne Kulturbudget und ohne mediale Reflexion.
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Volksmusik als Lebensmittel
Es mag vorerst einmal verwundern, dass die Volksmusik wiederum zum Thema einer solchen Tagung der Schule und des Volksliedwerkes gemacht wird. Dahinter stecken Menschen mit einem besonderen Draht und Zugang zur Volksmusik – einfach engagierte Lehrer, aber auch Menschen, die außerhalb des Schulwesens stehen.
Die Printmedien und ihr Verhältnis zur musikalischen Volkskultur
Mehrmals und ausreichend haben sich die Vertreter der musikalischen Volkskultur (Praktiker, Wissenschaftler, Forscher) mit der Nützlichkeit, den Methoden und den Auswirkungen der medialen Verbreitung musikalischer Volkskunst beschäftigt.
Ohne Geld koa Musi – der andere Teil
Je mehr wir für dieses Vierzeiler-Thema recherchiert haben, desto verwirrender wurde das Gesamtbild vom Spannungsfeld zwischen Ehrenamtlichkeit und kommerziellem Handeln.
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Der Liederschatz des Hansl Daum
Da treffen sich zwei Fuhrwerke vor dem Palais Attems in der Grazer Sackstraße. Das eine Gefährt transportiert Milch, das andere Mehl. Oben auf dem Wagen sitzt Johann Daum (1872–1960) und auf dem anderen sein Freund und Kriegskamerad, ein Müllner. In aller Herrgottsfrühe hält jeder sein Gespann an, und sie jodeln einen „Zweier“. Vorne und hinten in der Sackstraße warten die Straßenbahnen geduldig, bis die beiden fertiggesungen haben. Weiterlesen