Unschöne Aussichten auf Weihnachten 2050

Der Advent 2050 ist kein bisschen beschaulich und nur mehr eine Ansammlung von öden Ersatzhandlungen. Inmitten glitzernder Dekoration wird der übliche Klangteppich ausgerollt. Die inzwischen gebachelorten Musikanten nehmen sich an der Krawatte und stellen den Hebel auf Adventstad. Die alten Weisen werden entkernt und die Weihnachtslieder sterilisiert gehaucht, der Puls wird auf Besinnlichkeit herab gewürgt. Zurück bleiben schmachtende Töne, die den Weihnachtsfeier-Geplagten an die Herzklappen gehen und den Vanillekipferl-Zugriff rhythmisch steigert. Die stillste Zeit ist endlich – ohne Kassenklingeln – hereingebrochen, das Bargeld ist schon lange Geschichte.

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Der Fehltritt des Fortschritts

Wenn Sie wollen, dürfen Sie mit mir die Überlegung anstellen, wohin der Fortschritt geht, ob er weiß, wohin seine Schritte führen und ob er gar einmal kränkeln wird?

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Die Stille macht erst Hunger auf Musik

Dass uns die absolute Stille zur Seltenheit geworden ist, das kann wohl niemand leugnen und uns sind vor allem diese zwei Reaktionen präsent: Wir kennen Suchende, die sich ganz bewusst eine Portion Auszeit nehmen – zum regenerieren, wie sie behaupten. Weiterlesen

Gebt dem Drängen nach vokaler Haltlosigkeit eine Chance…

Liebe infizierte und verifizierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Jodelkurs in Johnsbach!

Das waren wahre Tragödien des Abschieds, die sich am Sonntag abgespielt haben. Weiterlesen

Der Weihnachtsreim

Sternenhimmel, Frösteln, Kälte
Vanillezucker, Neuschneedecke

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