So ist eine neue Schallplatte betitelt, die dieser Tage in unserem Archiv einlangte. Sie bringt Krippenlieder und Weisen aus der Mariazeller Gegend zum Klingen. Hans Martschin, Motor vieler musikalischer Aktivitäten (z.B. Mariazeller Musikantenwallfahrt) musiziert und singt mit seinen Freunden, der Familie Eder, Peter Grössenbacher und mit seinen Kindern.
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Zack war auf zack
Der Ramsauer Jodler, die Veitscher Mazur – viele Lieder und Musikstücke tragen Ortsnamen und verweisen so auf die Herkunft. Auf den Wanderungen durch die Steiermark befinden wir uns also immer wieder einmal auf den Spuren von Liedern aus dem Volksliedarchiv.
Die Volksliedgasse
Johann Gottfried Herder (1744-1803), der deutsche Philosoph und Theologe, war der Begründer der Volksliedforschung. Nach ihm ist die Herdergasse in Graz-Geidorf benannt, in der – wohl durch einen Zufall – das Steirische Volksliedarchiv seine Heimstätte gefunden hat.
Entdeckungsreise ins Volksliedarchiv
Ein Schulterschluss der toten Materie mit den lebendigen Beispielen
Es erscheint mir nicht sehr sinnvoll, die ebenso nachlesbare über hundertjährige Geschichte des Volksliedarchivs[1] in Eckdaten wiederzugeben. Viel lieber ist es mir, Sie, liebe Leserinnen und Leser, auf Spurensuche in die Vergangenheit mitzunehmen: In einem Dachbodenraum lagen die stummen Zeugen einer bis in die heutigen Tage klingenden Musikkultur. Ich griff zum Fenster und ließ eine dicke Fliege ins Freie, deren schnarrendes Glissando mir wie ein erstes Begrüßungsständchen vorkam.
Die Rede ist vom Singen…
„Alles Unsinn“ hat mir ein Freund geraten. Über das Singen sollte man nicht schreiben, sondern es tun. Wie recht er hat! Wie lehrreich ist es aber auch, das Unaussprechliche auszusprechen. Zu betrachten, was eigentlich besser gefühlt werden soll. Einmal den ganzen Wortschatz auszupacken, der gar nicht ausreicht, um diesen komplizierten Vorgang so einigermaßen zu beschreiben.