Das Leben zum Klingen bringen…
In Fragen des brauchtümlichen Lebens und ebenso der Pflege von musikalischer Überlieferung scheint es so, als ob es nur zwei gegensätzliche Möglichkeiten der Entwicklung gäbe:
In Fragen des brauchtümlichen Lebens und ebenso der Pflege von musikalischer Überlieferung scheint es so, als ob es nur zwei gegensätzliche Möglichkeiten der Entwicklung gäbe:
Allen Prophezeiungen zum Trotz finden wir am Ende eines Jahrhunderts, das unser Europa so grundlegend verändert hat, immer noch die Urtöne der einzelnen Landstriche, die uns eine Unterscheidung ermöglichen und den Traum von der Vielfalt der Völker Wirklichkeit werden lassen.
Musik beherrscht unser aller Denken, so dass wir, geblendet vom Mythos der Kunst der Künste, dem Fundament, nämlich der Umwandlung von der Befindlichkeit ins Klangereignis kein Augenmerk schenken. Die Kunstmusik lebt auch vom Flair der prachtvollen Häuser und dem Präsentieren der ausgewählten Garderoben. Und die Volksmusik?
Mein Gott, wo ist der Text geblieben, wo ist die Stimme? Die Weihnachtskarten sind bestellt und die Wunderkerzen sind in Ordnung.
Trad. So kurz und bündig steht es auf dem Tonträger, wenn es sich um Tradition handelt.