Für den Augenblicksverzehrer
Beim Volkslied sind Melodie und Text stets eine verwobene Einheit. Es handelt sich um eine Poesie die dem emotionalen Augenblicksverzehrer zugeschrieben ist – nicht sosehr dem stummen Analytiker. HH
Beim Volkslied sind Melodie und Text stets eine verwobene Einheit. Es handelt sich um eine Poesie die dem emotionalen Augenblicksverzehrer zugeschrieben ist – nicht sosehr dem stummen Analytiker. HH
Der Kulturbegriff ist ein Allerweltsbegriff geworden, sodass gerade jene Menschen die selber Kultur haben, gar nicht wissen, welchen Stellenwert sie im Gemeinwohl einnehmen. Stärker als jedes bestellte Kulturprogramm ist nämlich die schöpferische Kraft, die inmitten der nachbarschaftlichen Wohn- und Arbeitswelt entsteht.
Wir sagen Euch an den lieben Advent und fragen uns: Wer braucht wie viel Brauch? Warum brauch` ich überhaupt Brauch? Was für komplizierte Fragen so kurz vor dem Weihnachtsfest, in der Vorweihnachtszeit, der Zeit der schönen alten und neuen Bräuche?
Ein Museum hat ausgeschlummert. Der Weckruf bedurfte des politischen Willens, kreativer Gestalter, zur Eröffnung bemühte sich sogar ein Dudelsackspieler.
…denn heute wird bald einmal die Frage gestellt: Wozu brauch ma des?
Es ist eine Frage der Kultur, ob wir aus dem Gestern für das Heute und Morgen Zusammenhänge schmieden können. Das Steirische Volkskundemuseum hat eine interessante Geschichte. Eine, die in lebenslangen Bemühungen, den Fertigkeiten und Schicksalen nachgespürt hat.
– hat nichts an Faszination eingebüßt, weil sie alle Lebensbereiche umfasst. Mit dem Wiedererwachen haben die vielen Traditionen wieder ihr Kompetenzzentrum zurück. Sitte und Brauch – dafür bedarf es keiner Umschreibung, das sind wir selbst und das Gegenüber. Dazu stellt das Museum Wissenschaftlichkeit und den nötigen Respekt. Diese gute Mischung wird auch Ihnen schmecken…
Die Steirische, Wie das Leben so spielt; 1111 steht nicht für eine Jahreszahl sondern ist das Zeichen für eine noch nicht ausformulierte Quellenangabe; Grundsätzlich sind alle hier veröffentlichten Inhalte urheberrechtlich geschützt und sämtliche Rechte vorbehalten.
Der seit geraumer Zeit populär gewordene Dirndlgwand-Sonntag entspringt dem Bedürfnis, der heimischen Tracht an einem auserwählten Tag besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Zugleich bezieht sich dieser Tag – der 13. September – auf die Heilige Notburga. Die besondere Verbindung aber, zwischen der bewussten Pflege heimischer Kleidersitte und dem kirchlichen Gedenken an die Heilige Notburga, macht aus diesem Sonntag ein Bekenntnis zu Heimat und Brauchtum.