Man mag es wenden wie man will: Noch nie gab es so viele Wegweiser
Die gute alte Zeit war eine, in der sich das Leben nach den Jahreszeiten, nach dem Wetter, dem Mond und der Sonne richtete.
Die gute alte Zeit war eine, in der sich das Leben nach den Jahreszeiten, nach dem Wetter, dem Mond und der Sonne richtete.
Mit der abschätzigen Bemerkung „Träume sind Schäume“ reagierte unlängst ein Musikpädagoge auf meine These, dass alle Menschen musikalisch seien.
Die Sucht hat einen schlechten Ruf und wir sind mit ihr zu Recht auf Kriegsfuß.
Als dann alle Fenster und Giebel, alle Türme und Dachgauben, alle Büsche und Zierbäume, alle Eingangs- und Garagentore, alle Brücken, Stege und Stiegen, alle Masten, Laternen und Wäschetrockner, alle Zäune, Gatter und Hecken, alle Kirchen und Feuerwehrhäuser, alle Konzert-, Volks- und Freudenhäuser, alle Einfamilien- und alle Hochhäuser, alle Wochenend-, Bade-, Holz- und Hundehütten, alle Litfaßsäulen, Kreisverkehrsmittelpunkte, Hinweis- und Verbotsschilder, Bauernhäuser, Silotürme, Heustadel und Kellerstöckl, Müllcontainer und Komposthaufen endlich vollständig mit Weihnachts-Lichterketten und blinkenden Rentierschlitten behangen waren, war das Stromnetz überlastet und – flutsch – war es finster.
Seien wir doch ehrlich: Wenn wir den Herrn Sohn schon zum wiederholten Male ermahnt haben, sein Fahrrad zur Reparatur zu bringen, dann ist unser Ausruf „Ich hab Dich schon tausendmal gebeten, das Fahrrad….“ eine maßlose Übertreibung. Und zu solchen Übertreibungen neigen wir in allen Lebenslagen.