Musik ist am Ende dieses 20. Jahrhunderts unser ständiger Begleiter und Stimulanz-Nahrungsmittel. Musik sichert zudem vielen den Lebensunterhalt oder ist zum Lebensinhalt geworden.
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Eine musikalische Reise
Just in dem Augenblick, als sich die adrette Kellnerin mit einer Fuhr Wienerschnitzel bis zu uns durchgekämpft hatte, verlagerte sich das hundertfache Geigengezirpe in unsere Ecke des Gastgartens.
Josef Martinelli – Steinmetzwirt auf der Leber
Ein Nachruf für einen Gastwirt? Warum nur für einen? Haben wir nicht ständig nachzurufen den Gastwirten? Wir vermissen sie da und dort, die guten Gastwirte, denn allzu oft werden sie abgelöst von Gastronomen. Qualität beschränkt sich dann auf die Speisekarte im Vierfarbendruck, auf die Polstermöbel, auf das Ambiente. Die Lichterkette auf der Fassade und das Geplänkel in den Klatschspalten können aber meine Sehnsucht nach „unserem Wirt“ nicht befriedigen. Weiterlesen
Vom Abstand zwischen Tonaufnahme und originaler Musikübung
Lassen wir vorerst einmal die Musik beiseite und mit ihr auch die Überlegung des Sammelns und Konservierens der Töne. Der Mensch ist ja schlechthin Sammler – und das ist er nicht nur vor Tausenden Jahren gewesen, als er sich mit dem Sammeln und Bevorraten eine Überlebenschance sicherte.
Die Brucker Ålmpfeiferl sind verklungen …
Der Volksmusikforschung und den Volkskundlern ist dieses Kapitel steirischer Instrumentenbaukunst natürlich bekannt. Außer in Lokalzeitungen (1) und in Fachzeitschriften (2) ist darüber kaum etwas in die Öffentlichkeit gedrungen.