Den Unterschied zwischen Alltag und Festtag erkannte man einst nicht nur an den Speisen auf dem Teller, sondern auch an der Kleidung. Das bessere G’wånd legte man für die besonderen Tage zurecht, wie etwa das Festtagsdirndl und den Steireranzug.
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Handwerk Volkskunst
Im Jahr der Volkskultur neu entdecken…
Formen und Farben von Gestern zu kopieren – das wäre zu wenig. Alte Symbolik aber verstehen lernen und neu zurechtlegen, das ist eine Entdeckung wert. Alltägliche Gebrauchsgegenstände unterlagen stets einem langen Prozess der Bewährung.
Eine Runde für die Musikanten!
Und so wünschen wir unserer Frau Wirtin…
„Und so wünschen wir, unserer Frau Wirtin, a recht a långs Leben“. Als die Wirtin auf die singenden Musikanten zueilt, in der Rechten die fünf schaumgekrönten Biergläser balancierend, ist das Bild perfekt:
Das ist ein Museum wert…
Sammeln ist ein Stück Kultur
Einfach lebendig, das Motto im „Jahr der Steirischen Volkskultur“ gilt auch für unsere Museen. Ein Stück vom Leben festhalten, um es anderen weiter zu geben, das findet in jeder Familie statt. Hier eine versteckte Lade, da – am Kaminsims aufgefädelt – oder im Herrgottswinkel aufgehobene Lieblingserinnerungen.
Vor allen Dingen: Singen
Singen ist eine Überhöhung der Sprache, deshalb ist es ja nicht verwunderlich, dass uns das Singen manches Mal schwer fällt, während wir allzu gerne so vor uns dahin plauschen.