Veränderungen zeichnen sich ab:

Volksliedwerk - schon bald unter neuem Stern?

 

Sich in Klausur begeben, heißt beim Volksliedwerk: Sich der eigenen Geschichte bewusst werden, Stärken und Schwächen artikulieren, Ballast abwerfen, Positionen über Bord werfen. Erst dann wird der Kopf frei, um neuen Ufern zuzustreben. Schon vor 10 Jahren gab es im Volksliedwerk einen enormen Entwicklungsschub, als die Unternehmensberatung Horne&Partner aus Rosenheim aufgefordert war, dieser Kulturinstitution unter die Arme zu greifen, um über die Firmenphilosophie den Erfolg einzuläuten. Inzwischen wird der damals kleine, aber feine Kulturbetrieb flügge. Das Volksliedwerk-Team (13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) wagt sich an neue Strukturen heran und entwirft Luftschlösser für die Zukunft.

  

Die diesjährige Klausur in Etmißl stand ganz im Zeichen der Strukturreform ab 2004, zugleich aber wurde eine neue Leitbilddiskussion eingeleitet. Alles ist darauf angelegt, aus den innerbetrieblichen Veränderungsprozessen den bestmöglichen Nutzen für die Bevölkerung zu erreichen. Dem Volksliedwerk ist es schon bisher bestens gelungen, mit den in diesem Bereich tätigen Landesbediensteten und den Angestellten des Vereines Volksliedwerk (samt der Volksliedwerk-VerlagsgesmbH) eine hocheffiziente Betriebsgemeinschaft aufzubauen, die einen wichtigen gesellschaftspolitischen Auftrag zu erfüllen hat. Schließlich gewinnen die musikalischen und brauchtümlichen Traditionen unseres Landes zunehmend an Bedeutung. Es gibt nämlich eine große Sehnsucht, das Zusammenspiel zwischen Tradition und Innovation zu üben, wobei dem Volksliedwerk  eine besondere Rolle der Vermittlung und Moderation zukommt.

 

Bis zum Jahre 2005 – zum 100. Jubiläum des Volksliedwerkes - wird diese Institution den Mitarbeiterstand ausbauen und sich der Entwicklungsdynamik entsprechend ein neues Outfit geben.