Gedanken um die Krippe

 

     

Ich wurde hierher eingeladen, um Ihnen ein paar Gedanken zum Krippenbrauch mitzugeben. Ich tue dies und spanne einen großen Bogen: Von der Historie der Krippengeschichte über die eigentümlichen Liedertexte aus dem Munde der Hirten bis zu den Geständnissen eines Figurenschnitzers aus dem Ennstal. Ich vermische absichtlich Wahrheiten mit Formulierungen, die ins Reich der Satire gehören und bitte Sie um Vergebung, falls ich die heilige Geschichte manches Mal zu profan darstelle.

 

Fürchtet Euch nicht …

so teilte uns Lukas die Worte des Engels in der Offenbarung an die Hirten mit.

Ich erlaube mir, das Zitat ebenso zu verwenden:

Fürchtet Euch nicht! Wer sich in diesen dunkler werdenden Tagen vor der Weihnachtszeit fürchtet, dem sei zugerufen, dass wir von der Evolutionsgeschichte her, mit ein paar Privilegien ausgestattet sind. Das Fürchten vor Weihnachten gehört nicht dazu, aber doch die Tatsache, dass wir uns – weil wir so weise sind – große Ereignisse und Inhalte mit bunten Accessoires überfrachten. Glanz und Glimmer sind ja Reize, die allemal hehre Gedanken übertünchen vermögen. Ich will Sie nicht mit Ach und Weh belagern, und deshalb kommt hier schon das nächste Privileg: Wir sind dazu ausersehen, den Sinn unseres irdischen Daseins zu hinterfragen, uns den Anfang und das Ende erklärbar zu machen. Kann sein, dass dieses Privileg auch als eine Last empfunden wird, denn wir erzeugen seither forthin Fragezeichen um Fragezeichen.

 

Die Vergänglichkeit und die Haltegriffe

Nachdem wir nicht alle mitsamt Evolutionsforscher sein können, machen wir uns aber Bilder und Legenden und betten uns in Ordnungen ein, die uns im Anbetracht unserer Vergänglichkeit Haltegriffe sind. Die Ordnungen sind lange Zeit überliefert oder werden neu erfunden und sie werden auch wieder über Bord geworfen, um neuerlich nach ihnen zu fischen. Diese Lebendigkeit einer selbst gewählten Abfolge von Ritualen, und diese Gestaltungskraft des Menschen nennen wir vereinfacht und in Anwesenheit unseres Herrn Landeshauptmannes Hermann Schützenhöfer „Volkskultur“ und darin steckt auch die Kunst, den neuesten Trend stets neben einem guten Maß an Tradition zu leben.

Aus diesem Grunde eilen wir also E-Mail verständigt und mittels Bordcomputer geführt, telefonierend ins Grazer Landhaus, um Kripperl zu schauen, um die stummen Schauspieler in einem verkommenen Stall zu verehren. 

 

Die Geschichte der Weihnachtskrippe

Sie ist ausführlich, weil beinahe 2000 Jahre alt. Folgende Entwicklungsstränge müssen betrachtet werden:

Zu den ersten schriftlichen Quellen, die das Geschehen um die Menschwerdung Gottes beschreiben, zählen die Schriften des Evangeliums nach Lukas und Matthäus aus dem 2. Jahrhundert nach Christi. Schon im 4. Jahrhundert nach Christi finden wir in Italien erste bildliche Darstellungen der Geburt Jesus. Erst nach dem Konzil von Ephesus im Jahr 431 wird Maria als die Gottesgebärerin in die Szene mit einbezogen und damit als Mutter Jesus anerkannt. Es folgen die Heiligen Drei Könige und zuletzt ab dem 5. Jahrhundert spielt Josef in der Krippendarstellung eine Rolle. (Also eine Nebenrolle) Neben diesen Quellen nimmt das geistliche Schauspiel ab dem 9. Jahrhundert wesentlichen Anteil an der Entwicklung von Weihnachtskrippen. Als Franziskus von Assisi im Jahr 1223 eine weihnachtliche Messfeierlichkeit mit Futterkrippe, Ochs und Esel abhält, setzt sich allmählich die figürliche Darstellung der Geburt Christi durch. Um 1291 wird in der römischen Basilika Santa Maria Maggiore die nachweislich erste Weihnachtskrippe aufgestellt.

Die Gegenreformation und damit die Wiederbelebung aller Frömmigkeitsformen geben dem Weihnachtskrippenbrauchtum einen erneuten Aufschwung. Als Förderer machen sich vor allem die Jesuiten namhaft. Nördlich der Alpen entsteht in Prag – in der Jesuitenkirche in St. Clemens – 1562 die erste Weihnachtskrippe. Mit dem 17. Jahrhundert beginnt die Blütezeit der Kirchenkrippenkunst. Über den anfänglich ausschließlich kirchlichen Rahmen treffen wir Weihnachtskrippen allmählich im herrschaftlichen Bereich an, alsbald auf sämtliche christliche Haushalte übergehend. Im 19. Jahrhundert kommt es dann zu einer Veränderung in der Darstellung der Krippenlandschaft mit verstärkt lokal spezifischer Prägung. In den Alpen dominiert ab sofort die ländliche Idylle, also ohne Dromedar und Elefant. Soviel zur Geschichte und nun zur jüngeren Betrachtung:

 

Tourismus und Volkskultur

Dass einst - ohne deren Heiligkeit vorerst ins Spiel zu bringen – Herbergsuchende mit einer Unterkunft im Stall zufrieden sein mussten, hat letztlich – das ist vorerst einmal meine Interpretation – die Tourismusfachleute auf den Plan gerufen. Für viele ist die heutige Bettenauslastung zur Futterkrippe geworden und das ist ja auch gut so - um im Jargon zu bleiben: Es ist ein Segen.

Soviel zum Tourismus. Wer belebt aber die Szene rund um den vermeintlichen Stall? Es sind die Hirten, Musikanten nebst dem üblichen Getier. Wenn wir die drei Heiligen aus dem Morgenlande weglassen, - sie verkörpern die gehobene Schicht und Vertretung der Adelshäuser - dann findet hier Volkskultur statt. Davon zeugen die älplerischen Figuren, ebenso die vielen Lieder die sich um die Krippe ranken und köstliche Einzelheiten preisgeben:

A Lampl, Milch und Kas
Wanns solche Speisen aß (das Jesukind)
A Schmalzkoch war eahm a vagunt
Wanns eahm sei Muatta kochn kunnt
Vielleicht trinkts a an Most
zu dieser Bauernkost.

Der Text verweist sehr deutlich auf regionale Selbstvermarktung (würde man heute sagen), ebenso auf die völlige Unbeholfenheit Marias, was Ernährungsfragen betrifft. Zuguterletzt wird die Kochkunst der jungen Mutter in Frage gestellt. „Wanns eahm sei Muatta kochn kunnt“.

Die Texte der überlieferten Hirten und Krippenlieder gehören zu den Geistlichen Liedern, die Lieder des Weihnachtsfestkreises sind aber die volkstümlichsten davon. Für meinen Begriff handelt es sich um weltliches Formulieren mit geistlichem Inhalt. Hier paart sich die einfach naive Wortwahl mit der Poesie der Melodie. Tiefe Frömmigkeit ist aber die Triebfeder dieser musikalischen Gattung, die zum Schönsten gehört, was Menschen je an Musik erfunden haben. Allesamt sind es Lieder aus früheren Stubenspielen, jenem Volksschauspielereignis, welches eigentlich das stumme Krippenbild durch Menschengestalt verlebendigen vermochte.

Ich habe für Sie ein paar weitere Texte ausgesucht:

Es is a Engel glaub es mir
Der uns die Zeitung bringt
Lous lous, wie schön er singt

Nein, der Engel war kein Zeitungsausträger. Das Wort Zeitung bedeutet ab dem 14. Jahrhundert soviel wie Kunde/ Nachricht.

Und weiter:

Du liebes Liebelein
wia magst Du so narrisch sein?
Du hast die Welt erschaffen
beim Vieh tuast Du schlafen
(und jetzt folgt eine unverzeihliche Respektlosigkeit gegenüber Gottes Sohn:

Und zwor bei der kalten Zeit
Bist wohl a no zwenig gscheit

Auch Musikkritik macht nicht Halt vor der Krippe:

Uns ist ein fremder Jubelton
Heut zu Ohr gekommen
Ja das kommt mir eben vor
Wie ein ganzer Engelchor
Denn ein blöder Schäferton
Nicht so lieblich klingen kann

Oder:

Sie schrein und pfeifn all sosehr
Dass i hab beinah verlorn das Ghör
Oana schlagt die Laute
Der andre blast die Flaute
Der heilige Sank Raphael nimmt den Dudelsack
Der Michael und der Gabriel gebn dazua den Takt

Das geht offenbar so weit, dass die allerheiligsten Gestalten wie die Nachbarbuam zur Musikprobe gerufen werden. Selbst vor dem Heiligen Paar macht die Umgangssprache vom Dorfanger nicht Halt:

He Seppl (also Josef) und Miazl (also Maria) passts auf auf das Kind ...

Bevor ich mich von diesem Thema losreiße, noch zwei Beispiele. Das erste zeigt auf, wie sehr sich die Leute vom Land mit der Jungfräulichkeit schwer und leicht zugleich getan haben. 


Mei was soll des bedeuten
Das glei um Mitternacht
Mit da Sturmglockn leutn
Hat da Engl die Botschaft bracht
Messias soll geboren sein
Kommt ausn Paradeis
Sei Muatta soll a Jungfrau sein
des war amol was neigs

Und hier die Geschichte vom Josef dem Zimmermann, dessen Wichtigkeit zuerst einmal verkannt wird. 

Nachts spot erst uma Neuni
kimmt a Mann i haben net kennt.
Is a goar vom Dörfl eina
oder gar von Bethlehem?
Oder gar von Nazareth,
ja i woas es a net recht.
Gwesn is a Zimmermann,
hat um Herberg ghaltn an

Hatn koana einilassn,
denn der Mann der war halt fremd.
Und so steht er auf da Gassn,
z`Bethlehem habns eahm net kennt.
Wanns es gwisst hätten wer des is,
mei war des net gwen a Griss,
aber so an Zimmermann
siacht ma d`Heiligkeit net an.

Die Textgedanken – vom Fremdsein bis hin zur Erkenntnis, dass Heiligkeit eben nicht sichtbar ist, übrigens auch Scheinheiligkeit leider nicht – sind 1:1 in unsere Zeit zu übertragen.

 

Die darstellende Kunst – die Krippe

Was es aber für eine Bewandtnis hat mit dem Rollenspiel im nächtlichen Stall, ist mir mit dem Besuch bei einem Krippenschnitzer bewusst geworden. Eine solche Figuren-Geburtenstation habe ich in Weißenbach bei Liezen heimgesucht. „Die sind ein Paarl..“ so meint der Krippenfiguren-Schnitzer auf meine Frage, ob man den Josef von der einen Krippe mit dem Josef von der anderen Krippe vertauschen könne. Wie kann man auch so eine Frage stellen?

Freilich sind beide aus Holz – wenn auch nicht aus dem gleichen. Was aber aus einem Guss mit Herz und Hand für die eine Krippe gefertigt und zusammengefügt wurde, soll der Mensch nicht trennen. Harald Quenz, so wie Konse quenz aber ohne Konse dafür mit Harald -verkörpert keine übergeordnete Instanz wenn er über seine Figuren redet. Seine Bemerkung „Bei mir ist es halt so…“ ist der Hinweis darauf, dass er sich viel Weisheit zu Recht gelegt hat im Leben und dass er den Figuren neben der Form auch den Sinn gibt. „Nein“, sagt er, „das ist ein Paarl“ – ein heiliges noch dazu.

 

Sie verharren in ihrer Herrlichkeit

Ich war also neugierig, welchen Bezug der Vater der Figuren zu seinen Kindern hat und was denn so faszinierend ist, an dem stummen Figurenspiel um die Geburt Christi. Da kommen Musikanten des Weges und der Engel trällert sein GLORIA IN EXCELSIS DEO, Mutter Maria besingt ihr Kind und der Ochse brüllt in die heilige Nacht, die Schafe blöken und die Weisen aus dem Morgenland tuscheln ob der seltsamen Erscheinung, Josef raunt dem Ochsen ein liebevolles „Hödahoa“ zu. Keine Farbenpracht, keine Bewegung reizt das Auge und kein Ton das Ohr. Eine die Welt bewegende Szene verharrt in ihrer stillen Herrlichkeit.

 

Ohne Patina, dafür Geschichten im Kopf

Harald Quenz hört sich meine Fragen an und schmunzelt. Für ihn beginnen Figuren, die er im Feber und März schnitzt erst zu leben, wenn es Weihnachten wird, wenn er an seiner Pfeife oder an seiner Harmonika zieht. Das macht offensichtlich die stumme Krippe zu einem Unikat in unserer Zeit: Sie ist die Stille selbst und wir sollten die Geschichte in uns verlebendigen, so scheint sie uns zu mahnen. . Quenz macht seine Figuren aus Linden-oder Zirbenholz, er vergoldet und färbelt nicht. Er meint, dass eine Geschichte nicht von der Patina lebt, sondern als Sinnbild schon alles beinhaltet, was gesagt werden muss. Den Rest soll sich der Kripperlbeschauer selber lebendifizieren: Das Abendrot über dem Stall, die funkelnden Sterne, ein paar Töne aus dem Hirtenhorn, das Babygeschrei und das Räuspern des Josef, dem der Heustaub im Hals kratzt.

Geht das? Ich fürchte wir sind da überfordert, denn unsere längst ausgereizten Sinne lassen in uns rein gar nichts entstehen.

 

Das Aufstellen

Der Schnitzer baut zu seinen Figuren eine Beziehung auf, die er auch immer noch „seine Figuren“ nennt, wenn sie auch längst bei den Familien im Dorf zuhause sind. Er hat damit begonnen, die von ihm gefertigten Krippen in der näheren Umgebung alljährlich auch aufzustellen. Er geht mit seiner Frau zu den Familien, er genießt diesen „seinen“ Brauch, wickelt die Figuren mit Genuss aus dem Papier. Die Schafe, Maria, Josef, das Jesuskind – eins nach dem anderen. Sein Hauptaugenmerk gilt der Anordnung der Figuren.

Dabei entwickelt Quenz seine ganze Liebe zum Detail, denn die Figuren stehen zueinander in Beziehung. Sein kleines Regelwerk enthält ganz persönliche Nuancen und Vorlieben. 

 

Den Ehrenplatz hat der Esel

Mittelpunkt ist immer das Jesuskind mit dem heiligen Paar, wobei beider Blickwinkel auf das Kindl gerichtet ist. Der Ochs hinter oder neben dem Josef, versinnbildlicht die Kraft und Verlässlichkeit, der Esel neben der Maria steht für Weisheit und Ausdauer. Er darf diesen Ehrenplatz auch deshalb haben, weil er Maria so weit getragen hat. Sie werden alle so lange hin und her geschoben und gedreht, bis sie richtig stehen. „Das Gesamtbild muss passen, ein Kripperl braucht Stimmung“, meint Quenz. „Die restlichen Figuren kommen von links und rechts, vorne lege ich immer ein Schaferl hin.

 

Die große stumme Rolle der Musik

Nach der Musik befragt meint Herr Quenz, dass sie eine große Rolle spielt. Sie wird meist durch den Hirten - mit seiner Hirtenflöte - dargestellt. Auch weitere Musikanten sind durchaus üblich. Hier wird also jubiliert und daran gibt es keinen Zweifel, auch wenn das geübte Ohr nichts als Stille vernimmt. Der Krippenschnitzer – in ihm begegnet mir ein Stück Wahrhaftigkeit: Zitat: „Ich könnte nicht Krippenfiguren schnitzen, wenn ich nicht daran glauben würde, dass ein Kind im Stall auf die Welt gekommen ist. Weihnachten ohne Krippe geht nicht“, so meint er leise und kratzt mit einem Stichel am Unterschenkel eines neuen Josef. Jetzt, wo die Lindenspäne fliegen, ist die Aufforderung, das stumme Bild selber lebendig werden zu lassen erst verständlich. Die Botschaft ist eindeutig:

Die Stille Nacht findet in der Krippe statt, wir sollten sie nicht versäumen.

 

Fürchtet Euch nicht: Ich komme schon zu den Schlussworten.

Der Brauch des Aufstellens der Weihnachtskrippe, der alljährlich liebevolle Einzug der Darsteller im Herrgottswinkel ist ein Zeichen der Christlichkeit, aber auch ein Zeichen der geistigen Feinmotorik in unseren Familien. Wenn ich jetzt zurückkomme auf die Evolutionsgeschichte des Menschen, und seine Veranlagung, sich selber zum Opfer des Weihnachtsrausches zu machen, dann ist aber auch auf seine Sinnesschärfe für die Symbolik zu verweisen, er ist der einzig rettende Ausgleich, der eine stets neue Hoffnung ausschüttet.

Erst kürzlich vernahm ich die Botschaft, dass uns bald die Play Station 3 am Markt erscheinen wird. Es ist ein mit 3,2 Gigaherz getakteter 64 BitPowerProzessor mit einem Haupt- und Sieben Hilfskernen. Der Grafikchip RSX basiert auf der GeForce7 Reihe des Grafikkarten-Herstellers. Als Anschlüsse sind 3 Ethernet Schnittstellen und sechs USB-Slots zur Verfügung, sowie ein HDMI-Ausgang für HDTV-Besitzer. Da bin ich überfordert, denke aber, dass es sich um eine komplizierte Übersetzung aus dem Hebräischen handelt, vielleicht eine versteckte Botschaft? Ich versuche es:

Nach drei Stationen war es kein leichtes Spiel doch noch eine Unterkunft in einem Stall zu beziehen, dessen Besitzer - Gott sei es gedankt - ein Megaherz und einfach Power hatte. Jene die verschwiegen waren und die drei nicht an Herodes verrieten, hatten allesamt einen guten Kern, basierend auf Mitleid und Hilfsbereitschaft. Sie brachten sogar Chips für das Kindl mit und verteilten grafisch gestaltete Erinnerungskarten. Eine wesentliche Schnittstelle war Erzengel Gabriel. Wie die Geschichte ihren Ausgang gefunden hat, erzählen wir uns 2000 Jahre später immer noch mit Begeisterung. 

 

Mein Damen und Herren

Kultur ist selber singen, so meinte der Publizist Günther Nenning, - dem ist nichts hinzu zu fügen. Vielleicht noch das selber Schnitzen, das selber Erzählen, vor allem das selber Tragen von Tradition. Wir neigen allzu leicht dazu, traditionelles Handeln zu belächelt, es mit dem Mantel der Sentimentalität zu behängen, ihm Rückständigkeit anzulasten. Das ist grundfalsch. Die Vergangenheit ist ja die einzige Zeit die wirklich ist. Die Gegenwart ist gerade vorbei und die Zukunft ist noch nicht. Ist es also ein Wunder, dass wir uns an Bewährtes anlehnen, - und seien es diese kleinen Holzfiguren?

Literatur:BERLINER, Rudolf: Die Weihnachtskrippe, München:Prestel, 1955.BOGNER, Gerhard: Das große Krippen-Lexikon. Geschichte Symbolik Glaube, München: Süddeutscher Verlag, 1981.KRETZENBACHER, Leopold: Weihnachtskrippen in der Steiermark, Wien: Veröffentlichung des Österreichischen Museums für Volkskunde, 1953.LODER, Helmut: Die Geschichte der Krippe, in: Heimo Kaindl/ Evelyn Kaindl-Ranzinger (Hg.): In Dulci Jubilo. Weihnachten in Europa, Graz: Diözesanmuseum Graz, 2002, S. 10-14.SPITZBART, Ingrid Kustos: Ein Kind geboren zu Bethlehem. Weihnachtskrippen und Darstellungen aus dem Leben Jesu. Broschüre zur Krippenausstellung 1992/93, Gmunden: Kammerhofmuseum, 1992.KOMETTER, Evelyn, Auszug aus der Diplomarbeit

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