Zitate zu "Musik in der Familie"

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Für alle Zeit mitgegeben

Das, was Kinder mit dem Vater bei der Arbeit im Garten mitsummen, die Tanzschritte die sie mit der Mutter zwischen Herd und Kühlschrank hinlegen, weil das Radioprogramm gerade einen Rhythmus vorgibt, die Lieder, die von den Lippen der Mutter abgelesen werden, das alles sind unwiederbringliche emotionale Signale, die sich ein Leben lang fortsetzen und in Erinnerung rufen. Da sind mit Melodien nicht Notenköpfe gemeint, sondern Bilder aus der Kindheit. Manche Lieder werden zur Metapher für Sehnsucht, Glück oder Trauer. Was ist Werkkenntnis – um dieses trockene Wort heraus zu greifen – gegen Lebensmelodien, die einem als Kapital für alle Zeit mitgegeben werden?                Hermann Härtel

 

Ein bisschen Klebstoff hilft schon

Singen mit Kindern ist ein wertvoller Beitrag zum Menschsein, ebenso aber zur musikalischen Grundschulung, ebenso aber – wie ich gerne formuliere - der Klebstoff zwischen den Generationen. Hermann Härtel

 

Ein Plan für die Zukunft

Man müsste einfach dem „Mutter-Kind-Turnen“ das „Mutter-Vater-Kind-Singen folgen lassen. Hermann Härtel

 

In die kleinen Hände fallen lassen

Sorgen Sie dafür, dass das Instrument auch den nachfolgenden kleineren Geschwistern zum Spielen in die Hände fällt, denn griffbereite Instrumente - gleich neben dem Teddybären - sind Musik fördernd. Scheuen Sie keine Kosten für anfallende Reparaturen und Neukauf, Sie tun dies auch nicht beim Rasenmäher und beim Schlauchboot.    Hermann Härtel

 

Musische Geborgenheit - die Weltfriedenskonferenz

Familiensinn ist die Keimzelle von Geborgenheit, eine machtvolle Achse des Guten, eine weltweite Verschwörung im positivsten Sinn. Das Heranziehen von musischen Menschen, das Mitgeben von positiver Energie – auch in Melodie und Poesie - das ist die eigentliche permanent arbeitende Weltfriedenskonferenz, an der jeder von uns mit Sitz und Stimme seinen Anteil haben kann. Hermann Härtel

 

Eingehaucht und ausgehaucht

Jene Traditionen, die wir in kleinen Dosen in uns gesammelt haben, haben einen längeren Atem. Es sind die Kenntnisse, die wir längst anderen eingehaucht, wenn wir ausgehaucht haben. Hermann Härtel

 

Das musikalische Fußbad spielt ein Leben lang mit

Liedbesitz als Erinnerung einer erleben Kinder-Klangwelt ist eine Gefühlsspeicherung. Jede Form der hohen Kunstmusik, jedes Zusammenleben in Partnerschaft, jede Teambildung im Berufsleben profitiert von diesem musikalischen Fußbad. Hermann Härtel

 

Die Keimzeit von Musik

In der Schule wird zwar gehegt und weiterentwickelt, im familiären Humus jedoch haben Töne die Keimzeit, so zwischen dem Türpfosten, dem Sesselfuß und dem Abfallkübel - um einmal aus der Kleinkindperspektive zu plaudern. Hermann Härtel

 

Kapital ohne Grundbuch-Eintragung

Die Weitergabe und Überlieferung meiner Lieder ist auch ein Akt des sich Fortpflanzens, ein Entladen der gespeicherten Eindrücke als Folge des Besitzergreifens von einem geistigen Kapital, das uns gehört - und das ohne grundbücherliche Eintragung. Hermann Härtel

 

Den Erlebnis-Mantel anziehen!

Das Seminar „Lieder haben lernen“ ist daher der Versuch, dem Instinktmäßigen mehr Wertschätzung beizumessen, der Musik den großen Mantel Erlebnis umzuhängen und damit die Chance wahrzunehmen, verschüttetes musikalisches Tun auszugraben oder es gar nicht verschütten zu lassen. Hermann Härtel

 

Eine Musizierstunde einrichten?

Die Vorstellung von der fröhlichen Familien-Gesangsstunde sollten wir also beiseite schieben, denn die Wirklichkeit sieht anders aus. Familiäre Musikerziehung ist keine Unterrichtseinheit, sondern eine ständige Begleitung, um sich das Zusammenspiel zwischen Musik und Körperbewegung anzueignen. Hermann Härtel

 

Was sind gute Kinderlieder und –tänze?

Ein sicheres Zeichen für die Qualität von Kindertänzen und Kinderliedern ist es übrigens, wenn sie auch von den Erwachsenen gerne getanzt und gesungen werden. Hier verbindet sich die Kinder- mit der Erwachsenenwelt, denn die Sehnsucht nach dem Kindsein ist jener nach dem Erwachsensein offenbar ähnlich. Hermann Härtel

 

Zu manchen Kinderliedertexten

Wir sollten Kindern tabulos Worte zumuten, die sie ja selber längst kennen: Da Schoaß, da Kuahdreck, gschissn u.s.w.  Diese Unanständigkeiten verlieren im Zusammenhang mit Melodie und Textverlauf ihre Schrecklichkeit. Kinder kennen übrigens die unterschiedliche Bedeutung von Schimpfwort und Liedertext nur zu gut und genießen mitunter die im Lied versteckte Freizügigkeit. Hermann Härtel 

 

Wie mache ich es richtig?

Neben dem Küchenherd sollten Sie mit Ihren Kleinen die ersten Tanzschritte versuchen und beim Autofahren stets ein Lied auf den Lippen haben. So einfach ist das…       Hermann Härtel

  

Warum mit Kindern singen?

Singen ist die erste Zweitsprache, in die Kinder alles übersetzen, wofür sie keine Worte finden können. Hermann Härtel

 

  

Wird fortgesetzt!