Der Nachwelt als Echo erhalten bleiben…

Liebe verehrte und zertifizierte Jodlerinnen und Jodler!
Liebe Hoda res olutos und Häiti indi aner innen!

Es kann sein, dass Euch die Melodien noch bei der Heimfahrt, in der Garage, beim Zähneputzen, beim Bedienen der EUDORA oder MIELE und schließlich beim Kuscheln verfolgt haben. Weiterlesen

Zitate zum Thema Jodeln und Singen

Warum zum Jodelkurs?

Da werden der eigene Korpus zum Instrument, der Puls zum Triangel und die Zehenspitzen zum Stimmschlüssel. Und das alles möglichst in freier Natur – so das Wetter mitspielt. HH

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Jäger- und Almliederbuch I

 Jäger- und Almliederbuch

Das Almleben und das Jagen, der Jäger – manchmal auch der Schütz – und die Sennerin sind viel und gerne besungene Themen unserer Volkslieder und damit ein ganz wesentlicher Faktor unserer alpenländischen Kultur.

Fernab des lauten Alltags, in gemütlicher Runde, nach der Jagd und auf der Alm, erklingt auch heute noch gar manches Lied. Und hie und da läuft das so ab, wie es sein soll: Einer stimmt an, alle singen gerne mit, die Alten haben das Liedgut von ihren Vorfahren übernommen, die Jungen lernen es von den Alten und tragen den Schatz weiter. Viel öfter aber ist zwar die Lust am Singen groß, weil aber nur mehr Textbruchteile bekannt sind, bleibt die Runde stumm. Der Ansänger wird zum Solisten. Das ist schade.

Die Landesjägerschaft, der Almwirtschaftsverein und das Steirische Volksliedwerk haben sich deshalb entschlossen, ein wenig Abhilfe zu schaffen. In einer Umfrage bei jagdlichen und almerischen Veranstaltungen wurde erhoben, welche Jäger- und Almlieder noch bekannt sind und gerne gesungen werden. Diese Lieder wurden auf der Basis des wertvollen Sammelgutes im Volksliedarchiv in üblicher Zweistimmigkeit gesetzt, mit Text versehen und in einem Liederbuch zusammen gefasst, damit wieder alle mitsingen können. Und, weil auf der Alm und bei der Jagd kein Platz für dicke Schwarten ist, wurde ein Format gewählt, das in jede Rocktasche passt.

Liederbücher aber singen nicht, sie können nur anregen und dort, wo man vielleicht die Melodie noch kennt, aber über die erste Strophe hinaus keinen Text mehr weiß, unterstützen, um dann nach ein wenig Training wieder ohne die Unterstützung auszukommen. Drum frisch gesungen! Auf der Alm, nach der Jagd oder auch im trauten Freundeskreis.


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Die Rede ist vom Singen…

„Alles Unsinn“ hat mir ein Freund geraten. Über das Singen sollte man nicht schreiben, sondern es tun. Wie recht er hat! Wie lehrreich ist es aber auch, das Unaussprechliche auszusprechen. Zu betrachten, was eigentlich besser gefühlt werden soll. Einmal den ganzen Wortschatz auszupacken, der gar nicht ausreicht, um diesen komplizierten Vorgang so einigermaßen zu beschreiben.

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