Unschöne Aussichten auf Weihnachten 2050

Der Advent 2050 ist kein bisschen beschaulich und nur mehr eine Ansammlung von öden Ersatzhandlungen. Inmitten glitzernder Dekoration wird der übliche Klangteppich ausgerollt. Die inzwischen gebachelorten Musikanten nehmen sich an der Krawatte und stellen den Hebel auf Adventstad. Die alten Weisen werden entkernt und die Weihnachtslieder sterilisiert gehaucht, der Puls wird auf Besinnlichkeit herab gewürgt. Zurück bleiben schmachtende Töne, die den Weihnachtsfeier-Geplagten an die Herzklappen gehen und den Vanillekipferl-Zugriff rhythmisch steigert. Die stillste Zeit ist endlich – ohne Kassenklingeln – hereingebrochen, das Bargeld ist schon lange Geschichte.

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Der göttliche Stallgeruch

Das wäre eine schöne Bescherung, wenn unsere Weihnachtskrippe zum Leben erwachen, wenn die vielen Figuren sich plötzlich bewegen würden. Nein, nicht als mechanische Krippe wie wir sie aus Mariazell kennen, sondern mit leibhaftigen Menschen und Tieren…

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Der Weihnachtsreim

Sternenhimmel, Frösteln, Kälte
Vanillezucker, Neuschneedecke

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Die sind ein Paarl…

Von der Beziehung zwischen dem Schnitzer und seinen Figuren

„Die sind ein Paarl..“ so meint der Krippenfiguren-Schnitzer auf meine Frage, ob man den Josef von der einen Krippe mit dem Josef von der anderen Krippe vertauschen könne. Weiterlesen