Unschöne Aussichten auf Weihnachten 2050

Der Advent 2050 ist kein bisschen beschaulich und nur mehr eine Ansammlung von öden Ersatzhandlungen. Inmitten glitzernder Dekoration wird der übliche Klangteppich ausgerollt. Die inzwischen gebachelorten Musikanten nehmen sich an der Krawatte und stellen den Hebel auf Adventstad. Die alten Weisen werden entkernt und die Weihnachtslieder sterilisiert gehaucht, der Puls wird auf Besinnlichkeit herab gewürgt. Zurück bleiben schmachtende Töne, die den Weihnachtsfeier-Geplagten an die Herzklappen gehen und den Vanillekipferl-Zugriff rhythmisch steigert. Die stillste Zeit ist endlich – ohne Kassenklingeln – hereingebrochen, das Bargeld ist schon lange Geschichte.

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Es ist nichts schlimmer, als der Lärm um Nichts

Inzwischen müssen wir stille Räume aufsuchen, wenn wir einmal eine Ohrpause einlegen möchten. Weiterlesen

Zitate zum Thema akustische Umweltverschmutzung

Eine Hiobsbotschaft

Ein Großteil der Menschheit muss heute künstlich beschallt werden. HH

Von der Sehnsucht nach Musik

Dort wo Musik noch mehr mit dem Lebens- und Jahreslauf, mit Gebrauch in Freud und Leid zu tun hat, unterscheidet sie sich grundsätzlich vom Musikmarkt mit seinem Bemühen, durch permanente Beschallung das Gefühl des all überall und ständigen Dabeiseins zu suggerieren. Musik als Lebensmittel dagegen, lebt auch von Enthaltsamkeit, von der Pause, die die Sehnsucht nach Klängen nährt. HH

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Zitate zum Thema Jodeln und Singen

Warum zum Jodelkurs?

Da werden der eigene Korpus zum Instrument, der Puls zum Triangel und die Zehenspitzen zum Stimmschlüssel. Und das alles möglichst in freier Natur – so das Wetter mitspielt. HH

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