Friede den Menschen auf Erden! Gerade erst wurde der Friede auf die lange Bank geschoben, unser Globus feiert Weihnachten im Streit und damit bekommt die gute alte Sehnsucht eine Aufenthaltsverlängerung in unseren Herzen. Ja, so schnell verkommt eine Frohbotschaft zum Hilfeschrei. Was soll da unser stetes Bemühen um mehr Seelenwärme, um die Heilkraft musischer Traditionen? Haben unsere kleinen Schritte Aussicht, gehört, probiert und gelebt zu werden?

 

Weihnachten

 

 

Ja, denn wer aus ganzem Herzen botschaftet, der hinterlässt leise Spuren einer großen Sehnsucht nach einem roten Faden, der sich als Mittler von Fertigkeiten, Erfahrungen und Erzählungen durch die Generationen zieht und sich gewissermaßen unabkömmlich macht. Wie immer Sie die letzten Wochen vor Weihnachten erleben, seien Sie beruhigt:

 

Die Unrast ist schon Brauch und kommt ja nicht von irgendwoher: Da geht ein Jahr zu Ende und zugleich steht ein großes Fest vor uns, das die Menschheit in seltener Geschlossenheit vereint. All das und die vielen Fragen und Ahnungen um unsere Rolle in den Himmelsgezeiten, das kann uns nicht gleichgültig sein. Freilich ist es schön, wenn der tiefe Sinn auch den rechten Platz im Weihnachtsritual hat, wenn sich die Frohbotschaft vor dem Glitzerklingeling behaupten kann. Nicht so schlecht ist es aber auch, auf dem Wege dorthin zu sein, im Spannungsfeld zwischen den Gepflogenheiten der Eltern, den Angeboten im Kaufhaus und im Internet.

 

Lassen Sie sich ermuntern und schauen Sie in die Homepage Advent Austria. Hier erzählt man von alten und neuen Bräuchen und von den besonderen Chancen, sich selbst in Szene zu setzen, ein Teil des Ganzen zu sein. Weihnachten als fertiges Modell? Nein! Dafür aber wird hier eine Zuversicht vermittelt, die wir längst notwendig haben, um zwischen Punsch- und Kaufrausch den eigenen Rhythmus zu finden...