„Wie die Zeit vergeht…“ so klingt das Klagelied, denn der Lauf der Dinge ist nicht nur an der Uhr und am Kalender, sondern auch an Opas Glatze und des Juniors langen Hosen, aus denen er heraus gewachsen ist, abzulesen.

Rundum also sind Veränderungen zu beobachten, so auch in unseren Dörfern, deren Grundausstattung –Apotheke/Post/Kaufmann/Fleischer/Bäcker/

Bank – Lücken bekommen hat. Heute müssen wir das Einkaufszentrum am Dorfrand mittels Kreisverkehr regeln.  Ist Ihnen aufgefallen, welchen Teil der dörflichen Grundausstattung ich ausgelassen habe?

 

Der Lauf der Dinge…

 

 

Das Gasthaus! Welches Glück, wenn man der Kirchenwirt-Inhaber ist, denn die Kirche bleibt ja im Dorf. Dem „Gasthof zur Post“ ist ja längst die Post abhanden gekommen. Was aber, wenn der letzte Wirt geht? Stimmt: Es leidet das Gemeinschaftsleben. Zumal entdecke ich aber, dass der Mensch neu Stätten der Begegnung sucht.  Als ich letztens meinen Freund treffen wollte, bestellte er mich in die Tankstelle. Früher war dies eher ein unfreundlicher Ort und der freundliche Tankwart war in Altöl getunkt. Heute entpuppen sich die Tankstellen als Kaufhaus und Schnellimbiss. Mein Bekannter stand dort mit einigen Kollegen und sie diskutierten - wie die Zeit vergeht und wie sich alles verändert.