Derzeit befindet sich eine Delegation des Steirischen Volksliedwerkes in Hamburg. Nein, kein Betriebsausflug führt die Steirer in den Norden. Es handelt sich vielmehr um eine Einladung der Musikerzieher der größten deutschen Musikschule, Hamburg-Nord. Dort verfolgt man schon seit Jahren mit Staunen, wie es den Steirer gelingt, ihre eigenen Traditionen zu mögen, ohne gleich Spinnweben anzusetzen. Die Steiermark setzt also Zeichen, die anderswo aufhorchen lassen.

 

Steirisches in Hamburg

 

 

Dabei geht es nicht um den Transfer steirischer Musik, sondern um bewährte Vermittlungskonzepte und besonders um die Unternehmensphilosophie des Volksliedwerkes. Musik als Bindeglied zwischen den Generationen – das könnte in Zeiten der Trennung von Jugendkultur und Alteisenprogrammen neue musikerzieherische Ansätze bieten.

 

Die Workshops in der Musikschule sind seit Wochen ausgebucht. Die Neugierde ist groß, die Musikschüler möchten gerne einmal steirisch spielen, singen und tanzen. Die Verantwortlichen der staatlichen Musikschule erhoffen sich Impulse für ihre Unterrichtstätigkeit.

 

Der gemeinsamen Präsentation der Arbeitsgruppen wird auch der österreichische Generalkonsul Hofrat Adolf Klement beiwohnen.