Ein Glück: Alle haben das Spektakel knapp überlebt

Liebe Absolventinnen und Absolventen der
Musikwoche in Johnsbach 2016!

Verärgert darüber, dass uns keine Nachprüfungen im Johnsbachtal zurückgehalten haben, sind wir im heimatlichen Hafen gelandet. Wir wussten es: Ein Schiff wird kommen und uns von der Insel der Seligen entführen, zurück in den Alltag bringen, um der Depression und zugleich der Sehnsucht nach Johnsbach anheim zu fallen. Glaubt uns: Auch wir sind froh darüber, dass wir das Spektakel knapp überlebt haben. Und dennoch wachen wir Nächtens auf und stammeln schweißgebadet:

Wer klopft beim Kåmmerfensta ån?

So viel zu den gesundheitlichen Auswirkungen unseres Konzepts, welche sicher auch in St. Martin im Sulmtal, Bergland, Johnsbach, Wörschach, Graz, Wien, Ulmerfeld, Frohnleiten, Admont, Kumberg, Wädenswill, Eisenerz, Wieselburg, Tauplitz, Frankfurt, Faak, Winterthur, München, Aschbach, Perchtoldsdorf, Pöchlarn, Zitoll, Wald am Schoberpass, Gröbming, Rosenbach, Bad Hall, Lilienfeld, Liezen und Honolulu wahrgenommen worden sind.

Und zwar nicht nur von wenigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, sondern besonders von Sabine, Ulrike, Peter, Flora, Willi, Lucia, Elias, Linda, Michaela, Ewald, Uli, Maria, Adrian, Jörg, Marie, Ingrid, Jojo, Andreas, Lilli, Imke, Susanna, Konstantin, Michael, Edith, Marie Theres und Stefanie. Es ist hoch anzurechnen, dass auch Kristina, Theo, Verena, Fritz, Barbara, Lucas, Vinzenz, Anna, Ferdinand, Josef, Elfriede, Florian und Hildegard in dieser Liste geführt werden und Beate sowie Paul-Josef, Alfred, Mathias, Franz Lukas, Luciana, Horst, Esther, Alexandra, Johanna, Christoph, Steffi, Vera, Petra, Robert, Elisabeth, Joachim, Marianne, Hans, Helga, Reini, Herbert, Angelika, Monika, Astrid, Alois, Katica und Thomas keine Ausnahme machten, ebenso wenig wie Klaus, Ernst, Julia, Gregor und Eva Maria.

Ja, es geht um die Vollzähligkeit

Uns war und ist die Vollzähligkeit stets ein Anliegen und wir bedanken uns bei Euch für die Disziplin bei allen Programmpunkten, seien es die Plünderung des Buffets, bei der Teilnahme an den Arbeitsgruppen und den Tanzkurses Modul Ia,b, Modul B 3-4, Modul IV-3, Modul X-Y; und beim alltäglichen Forum. Danke auch für Euer Mitwirken bei der Messe in der Pfarrkirche Johnsbach, bei der Führung durch die Stiftsbibliothek Admont, für die Aufmerksamkeit beim Zaubererabend, für Euer Engagement in der Blasmusikgruppe ebenso wie bei den Sängern, den Hosensackinstrumenten, der Schwegel, Maultrommel, Okarina, Mundharmonika und Ukulele. Besonders schön war der Beitrag des großen Herbert-Salonorchesters zum Maturaball, die ergreifenden Worte der Elternvereins-Obfrau Ingrid, die geistreiche Erstlingsrede des Maturanten Pauli als Schülersprecher und die fulminante Ansprache des Rektors Wig. Ja, und es sei auch allen gedankt, die sich hauptsächlich über sich selber lustig gemacht haben. Noch mehr gedankt sei aber den Sponsoren des Schweizer-Käse, des Erzbergbräu und der Musikantenwochen-Torte.

Von Mücken, Kieselsteinen und einer Zusäge

Und schnell war die Woche vorbei und am letzten Abend fragten sich wiederum alle, wo denn die Bärenkinder schlafen, tippten auf die zwei Tannenbäume im Wald, die durch eine Zugsäge flach gelegt werden könnten. Dort steht nämlich seit jeher ein Häuserl, wo ganz geschwind die Fenster aufgemacht werden, wenn der rechte Bua oder aber auch Bärenkinder samt den Mücken und Karpfen um Einlass bitten. Oft sind dabei auch Kieselsteine im Spiel, wenn es dann und wann an besonders exponierten Stellen finster, finster ist im – Wald und da braucht ein jeder Bub mehrere Paare Schuhe und der gute Arzt tut seither Socken stricken…

Gerne legen wir für Euch eine Sammlung der Lieder, Jodler und Musikstücke zurecht, weil es ja nicht leicht ist die einzelnen Inhalte gut voneinander zu trennen. Wer sich immer noch schwer tut, dem steht die Wiederholungsprüfung anlässlich der Musikwoche 2017 ins Haus.

Mit den besten Wünschen für einen schmerzfreien Rückzug in die Alltäglichkeit grüßen Euch in Freundschaft und Zuneigung.


Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Musikwochen werden im Nachhinein nicht nur Liedertexte und Noten zugesandt, sondern auch ein brieflicher Gruß als Resümee „nach getaner Tat“; Hier ein Brief nach der Musikwoche in Johnsbach im Gesäuse, 2016; Grundsätzlich sind alle hier veröffentlichten Inhalte urheberrechtlich geschützt und sämtliche Rechte vorbehalten.