Das Steirische Volksliedwerk

ist die erste Adresse für Volksmusik, Volkslied und Volkspoesie

Zumindest seit sich der Erzherzog Johann von Österreich höchstpersönlich dem Volkslied angenommen und dessen Aufsammlung angeregt hat, geht die Steiermark anders als andere mit ihrem volksmusikalischen Erbe um. Schließlich kam auch der Mentor der österreichischen Volksmusikforschung aus der Steiermark: Dr. Josef Pommer, dem die Steirer zu Dank verpflichtet sein müssen.

Das Steirische Volksliedarchiv ist durch seine Initiative zu einer bedeutenden Sammlung angewachsen. Alleine die Handschriften mit den Zeugnissen der musikalischen und poetischen Ergüssen der Landmenschen zählen an die 30.000 Exemplare. Interessant sind auch die klingenden Quellen aus der frühen Schellack-Ära bis zu den Feldaufnahmen der gegenwärtigen Forschung.

Das Wort Volksliedarchiv klingt nach Staub und Vorgestern. Vom altehrwürdigen Schlummer-Archiv ist aber nichts übriggeblieben, denn heute kümmert sich eine Gruppe junger Mitarbeiter um die kostbaren Archivalien. Der Zugang wird durch ein neues Informationssystem „INFOLK“ erleichtert und Melodien und Texte werden auf Wunsch gerne zur Verfügung gestellt. Der Liederdienst des Steirischen Volksliedwerkes erfüllt jährlich tausende Liederwünsche aus aller Welt. Die Publikationen des Volksliedwerkes sind inzwischen bei Sammlern, Sängern und Musikanten begehrt. Es sind wissenschaftliche Abhandlungen ebenso zu finden wie Anleitungen zum Singen und Musizieren.

Zukunftweisend sind auch die Projekte: „Folk und Volksmusik“, „Neues Steirerlied“, „Der Volkstümliche Schlager“, „Volksdichtung und Volkspoesie“. Wer mehr über diese außergewöhnliche Institution wissen möchte, ist herzlich eingeladen in die Melodienwelt des Steirischen Volksliedwerkes einzutauchen.


Um die Service- und Veranstaltungshinweise gekürzter Pressetext 1997; Sätze und Gegensätze, Band 10, Graz, 1999; Grundsätzlich sind alle hier veröffentlichten Inhalte urheberrechtlich geschützt und sämtliche Rechte vorbehalten.